Knappensteig - Man erzählt sich...


Der Weg zu den historischen Abbaustätten führte über den Götschenberg und Haidberg (Bischofshofen) zum Mitterberg (Mühlbach am Hochkönig). Dieser Weg wurde ab der Prähistorie (Bronzezeit) über Generationen, bis zum Bau der Straße von Bischofshofen - Mühlbach im Jahr 1879 benutzt und ist ein historisches Wegedenkmal im Erz der Alpen UNESCO Global Geopark.

Fritz Hörmann schreibt in der Gemeindechronik von Mühlbach am Hochkönig (2012): „Ist die Entstehungsgeschichte richtig, so hat es auch die größte Wahrscheinlichkeit für sich, dass der Weg vom Götschenberg ab über den Lainbichl, Kalbfahrt, Prechtlmoos, Wolfgrube und Jagermahd nach der Mitterbergalpe, beziehungsweise zu der Grube von den alten Bergleuten gebaut und damit in Verbindung zwischen dem Depot und der Arbeitsstätte am Götschenberg hergestellt worden ist. Dass der Weg in möglichst günstigen Windungen angelegt, stellenweise sogar tief eingeschnitten und nicht nach Bauernart bergauf, bergab zur Höhe führt, dürfte diese Ansicht unterstützen. Am Götschenbergplateau schliff man den Stein zum Beile, verfertigte die Schlägel, Reib- u. Mahlsteine, zerrieb die Körnerfrüchte auf Mehl [... ].“

de_ATGerman